Waldemar

 

„Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und es sind wenige, die ihn finden.“ Matthäus 7,14

 

Mein Name ist Waldemar, ich bin seitdem ich denken kann in der Kirche und auch von meinen Eltern gottesfürchtig erzogen worden. Ich bin das siebte von acht Geschwistern, wobei die älteren mindestens sieben Jahre älter sind als ich, und ich dadurch eher wenig Kontakt zu ihnen aufbauen konnte. Deswegen hatte ich ein besseres Verhältnis zu meinem jüngeren Bruder. Wie es üblicherweise der Fall, hatten wir uns oft gestritten und genauso oft versöhnt, was aber zwischen Brüdern normal ist. Ich hielt es für selbstverständlich die Kirche zu besuchen, da ich nichts anderes kannte und so erzogen wurde. Ich fand es selbstverständlich, jeden Sonntag die Kirche zu besuchen und vor dem Schlafen gehen zu beten, von daher war die Gefahr groß, ein warmer bzw. passiver Christ zu werden. Dies passierte leider. Mit 13 Jahren entdeckte meine Leidenschaft zur Gitarre. Ich konnte nicht viel, aber da hat mir der Herr viel Liebe und anscheinend auch Talent geschenkt. Die ersten Noten und Akkorde hat mir mein Vater beigebracht, doch schnell lernte ich auch die anderen Griffe und „Tricks“ der Gitarre. Ich habe zu diesem Zeitpunkt endlich „meinen“ Dienst entdeckt!

 

Nach meinem Abschluss in der Schule nach der 9. Klasse geriet ich nach und nach in falsche Kreise, und fing an, wie es leider für Jugendliche in dem Alter normal geworden ist, zu trinken, zu feiern und gelegentlich zu rauchen. Die weiterführende Schule beachtete ich kaum noch, und ich fokussierte mich auf die Musik, die ich aber nicht für den Herrn spielte, sondern für alle möglichen Clubs und Events, die in der Stadt stattfanden. Ich flog von der Schule, und suchte mir eine Arbeitsstelle, die ich aufgrund meines Lebenslaufs nicht fand. 

Nach meinem Abschluss in der Schule nach der 9. Klasse geriet ich nach und nach in falsche Kreise, und fing an, wie es leider für Jugendliche in dem Alter normal geworden ist, zu trinken, zu feiern und gelegentlich zu rauchen. Die weiterführende Schule beachtete ich kaum noch, und ich fokussierte mich auf die Musik, die ich aber nicht für den Herrn spielte, sondern für alle möglichen Clubs und Events, die in der Stadt stattfanden. Ich flog von der Schule, und suchte mir eine Arbeitsstelle, die ich aufgrund meines Lebenslaufs nicht fand.

Ich lernte durch meinen Vater den Inhaber eines Musikgeschäfts kennen, und es stellte sich heraus, dass er Christ ist. Er stellte mich zu einem Praktikum ein, und stellte mir eine Ausbildung in Aussicht. Mein erster Gedanke war: „Wow, endlich habe ich eine Perspektive!“ Martin, der Besitzer des Musikgeschäfts, verbrachte viel Zeit mit mir, und betete oft mit mir. Ich erlebte viele Wunder, doch war mit meinen Gedanken eher passiv. Ich gab nur mein „Amen“ dazu, doch außerhalb des Ladens ging die Spirale weiterhin abwärts. Ich gründete meine Band, und distanzierte mich weiter und weiter von Gott. Wir hatten viele Auftritte, viele Konzerte. Ich fühlte mich während den Auftritten wie der Mittelpunkt des Universums, doch nach den Auftritten hatte ich so eine Leere in mir, ich fühlte keine Befriedigung in mir. Irgendwas fehlte, und ich wusste was fehlt, aber ich wollte es nicht wissen, ich habe es verdrängt.

 

Ich war weiterhin jeden Sonntag in der Kirche, viele wussten nicht dass ich ein doppeltes Leben führte. Ich setzte meine Maske auf, ich ging aus der Kirche und tat das, was ich immer tat. Ich kriegte eine Freundin, und schnell war der Gedanke „Gott“ weg. Ich verdrängte IHN so gut ich konnte.

Ich lernte durch meinen Vater den Inhaber eines Musikgeschäfts kennen, und es stellte sich heraus, dass er Christ ist. Er stellte mich zu einem Praktikum ein, und stellte mir eine Ausbildung in Aussicht. Mein erster Gedanke war: „Wow, endlich habe ich eine Perspektive!“ Martin, der Besitzer des Musikgeschäfts, verbrachte viel Zeit mit mir, und betete oft mit mir. Ich erlebte viele Wunder, doch war mit meinen Gedanken eher passiv. Ich gab nur mein „Amen“ dazu, doch außerhalb des Ladens ging die Spirale weiterhin abwärts. Ich gründete meine Band, und distanzierte mich weiter und weiter von Gott. Wir hatten viele Auftritte, viele Konzerte. Ich fühlte mich während den Auftritten wie der Mittelpunkt des Universums, doch nach den Auftritten hatte ich so eine Leere in mir, ich fühlte keine Befriedigung in mir. Irgendwas fehlte, und ich wusste was fehlt, aber ich wollte es nicht wissen, ich habe es verdrängt.

 

Ich war weiterhin jeden Sonntag in der Kirche, viele wussten nicht dass ich ein doppeltes Leben führte. Ich setzte meine Maske auf, ich ging aus der Kirche und tat das, was ich immer tat. Ich kriegte eine Freundin, und schnell war der Gedanke „Gott“ weg. Ich verdrängte IHN so gut ich konnte.

Das hat mir keine Ruhe mehr gegeben! Ich kämpfte gegen mein eigenes Ich! Am 20. Dezember 2010 saß ich in dem Musikladen, Martin fuhr schon weg und bat mich, den Laden abzuschließen. Ich wollte mir eine neue Gitarre zulegen, und deswegen dachte ich, dass ich ein paar Gitarren ausprobieren sollte. Ich spielte auf einigen Gitarren, und ich bekam plötzlich ein Verlangen auf die Knie zu fallen. Ich wollte beten! Aber ich konnte das nicht direkt am Schaufenster tun. Ich suchte nach einem Platz, und dachte an den Hinterraum. Ich ging hin, und die Klavierbank war wie auf mich gerichtet. Ich ging dorthin, fiel auf die Knie und betete! Während dem Gebet zweifelte ich an meiner Vergebung, also betete ich noch heftiger. Nach diesem Gebet ging ich raus, schaute in den Himmel und alle Lasten fielen von mir ab, ich war frei! Glücklich! Ich rannte mit den Freudentränen ins Auto und fuhr nach Hause. Als ich vor der Tür stand, kam wieder diese Stimme, wie damals im Arztzimmer, zu mir und sagte „Behalte es für dich, verschweige es!“. Aber diesmal sagte ich „Nein, diesmal nicht!“ Ich machte die Tür auf, lief zu meiner Mutter, erzählte es ihr, wir beteten mit meinem Vater gemeinsam, und am selben Abend verließ ich die Band und nahm mir vor, nur noch Musik im Namen des HERRN zu machen.

Viele von meinen „Freunden“ wandten sich ab, aber dafür habe ich jetzt den besten Freund, den es gibt: Jesus Christus! Er hat mir so viel wieder gegeben, so viel mehr, so viel richtige Freunde, so viel richtige Freude! Ich bereue keinen einzigen Tag, dass ich diesen Weg, diesen schmalen Pfad, gewählt habe!

 

 

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht…“ Römer 1,16.


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